Menschen, Bilder, Orte
Unsere Wanderausstellung zeigt 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
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Die Wanderausstellung ist im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" 2021 entstanden und tourt noch bis 2026.
Warum ausgerechnet das Jahr 321?
In diesem Jahr erließ Kaiser Konstantin ein reichsweit gültiges Gesetz, das veranlasste, dass Juden von nun an auch in die Stadträte berufen werden sollten. Die Urkunde, ursprünglich ein Antwortschreiben an den Kölner Stadtrat, macht Köln zum ältesten nachweisbaren Ort jüdischen Lebens nördlich der Alpen. Dies ist der Ausgangspunkt der Wanderausstellung. 1700 Jahre sind eine lange Zeit. Daher beleuchtet die Ausstellung Aspekte jüdischen Lebens von 321 bis heute: Biographische Erzählungen, bedeutende Schriftquellen, archäologische Funde und zahlreiche Ereignisse an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen und Deutschland sind in der Ausstellung zu entdecken.
Im Zentrum der Wanderausstellung steht die Alltagsgeschichte. Die Ausstellung taucht ein in den Alltag und das Leben, beleuchtet Katastrophen und Unrecht bis hin zum unfassbaren Grauen der Schoa. Sie betrachtet aber auch das Miteinander in der Gesellschaft, die gegenseitige Wertschätzung und harmonische Zeiten. Die Ausstellung veranschaulicht Meilensteine in Geschichte und Politik anhand der Erzählungen bedeutender und weniger bekannter Persönlichkeiten, um die Folgen dieser Ereignisse zu verdeutlichen. Fazit: Jüdinnen und Juden sind seit 1700 Jahren ein fester Bestandteil der Geschichte und der Gegenwart des heutigen Deutschlands.
Die Ausstellung besteht aus vier 3x3 Meter großen, begehbaren und multimedial bespielten Kuben, die sich auf ihren Außen- und Innenflächen jeweils einem der vier übergeordneten Themen widmen:
Recht und Unrecht
Leben und Miteinander
Religion und Geistesgeschichte sowie
Kunst und Kultur.
Jeder Kubus steht für sich, die Inhalte fügen sich jedoch zu einem Gesamtbild zusammen. Insgesamt können die vier Kuben in freier Aufstellung sehr flexibel arrangiert werden, egal ob in Museen, Kirchen, Synagogen, Schulen oder Messehallen.
Die Wanderausstellung kann in einem digitalen 360°-Rundgang auch virtuell besucht werden. Der digitale Rundgang ermöglicht den Zugang zu den medialen Inhalten der großen Kuben.
Die Wanderausstellung wurde seit 2021 bereits an 18 Standorten in Deutschland gezeigt, darunter in der Alten Synagoge in Essen, im Ägyptischen Museum in München und im Brandenburger Dom.
Tippen Sie auf das Jahr unten, um zu sehen an welchen Orten die Ausstellung bis jetzt zu sehen war.
Die Ausstellung ist 2026 in ihrem letzten Jahr.
Albert-Martmöller-Gymnasium in Witten (16. Januar bis 27. April 2026)
Die Wanderausstellung endet nach der Station in Witten.
Messe Frankfurt, Frankfurt am Main (3. Juli bis 31. August 2025)
St. Viktor Dom Xanten (5. September bis 30. November 2025)
Forum Gestaltung e.V., Magdeburg (7. Dezember 2023 bis 24. März 2024)
Ludwigskirche Saarbrücken (24. Januar bis 12. März 2023)
Vogelsang IP (11. Mai. bis 4. September 2023)
Dom zu Brandenburg + St. Petrikapelle (15. September bis 30. November 2023)
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (11. Februar bis 27. März 2022)
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München (8. April bis 31. Juli 2022)
Citykirche St. Nikolaus Aachen (7. August bis 18. September 2022)
Münster in Heilsbronn (30. September bis 13. November 2022)
Alte Synagoge Essen (3. März bis 27. April 2021)
LWL-Landeshaus Münster (6. Mai bis 25. Juni 2021)
LVR-Landeshaus Köln (2. Juli bis 12. August 2021)
LVR-Niederrheinmuseum Wesel (18. August bis 15. Oktober 2021)
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund (24. Oktober bis 12. Dezember 2021)
Albert-Martmöller-Gymnasium in Witten (16. Januar bis 27. April 2026)
Die Wanderausstellung endet nach der Station in Witten.
Messe Frankfurt, Frankfurt am Main (3. Juli bis 31. August 2025)
St. Viktor Dom Xanten (5. September bis 30. November 2025)
Forum Gestaltung e.V., Magdeburg (7. Dezember 2023 bis 24. März 2024)
Ludwigskirche Saarbrücken (24. Januar bis 12. März 2023)
Vogelsang IP (11. Mai. bis 4. September 2023)
Dom zu Brandenburg + St. Petrikapelle (15. September bis 30. November 2023)
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (11. Februar bis 27. März 2022)
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München (8. April bis 31. Juli 2022)
Citykirche St. Nikolaus Aachen (7. August bis 18. September 2022)
Münster in Heilsbronn (30. September bis 13. November 2022)
Alte Synagoge Essen (3. März bis 27. April 2021)
LWL-Landeshaus Münster (6. Mai bis 25. Juni 2021)
LVR-Landeshaus Köln (2. Juli bis 12. August 2021)
LVR-Niederrheinmuseum Wesel (18. August bis 15. Oktober 2021)
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund (24. Oktober bis 12. Dezember 2021)
Ende der Auflistung.