MiQua – Museum im Quartier
Mitten in der Kölner Altstadt entsteht ein neues Museum von internationalem Rang.
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Zentral in der Kölner Altstadt, direkt auf dem Rathausplatz, entsteht das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. In einem unterirdischen Rundgang wird hier zukünftig auf mehr als 6.000 m² die 2000-jährige Kölner Stadtgeschichte für die Besuchenden sichtbar und erlebbar. Lassen Sie sich künftig von spektakulären archäologischen Funden begeistern, die das Leben der Antike und der jüdischen und christlichen Stadtgesellschaft lebendig werden lassen.
Entdecken Sie im Film, was hier entsteht.
Nach den kriegsbedingten Zerstörungen der Kölner Innenstadt traten hier bei Ausgrabungen 1953 und dann vor allem seit den 1990er Jahren Befunde aus 2000 Jahren Kölner Stadtgeschichte zutage, angefangen beim Palast des römischen Statthalters, dem Praetorium, bis hin zum mittelalterlichen jüdischen Viertel und dem christlichen Goldschmiedeviertel. Über diesen archäologischen Denkmälern wird ein neues Museumsgebäude errichtet, das neben einem Dauer- und Wechselausstellungsbereich Einblicke in die Archäologie des Untergrunds ermöglicht, darunter die mittelalterliche Synagoge und das jüdische Ritualbad, die Mikwe.
Die Eröffnung ist für 2029 geplant.
Die Ausgrabungen bilden auch im internationalen Vergleich ein Alleinstellungsmerkmal und stehen im Fokus des Museumskonzepts. Der 600m lange Rundgang im Untergrund des Rathausplatzes zeigt an Originalbefunden einige der bedeutendsten archäologischen Zeugnisse aus 2000 Jahren Geschichte der Stadt Köln und des Rheinlandes.
Geschichte ist immer Gegenwart.
Auf dem 3D-Modell sieht man die komplette Länge des unterirdischen Rundgangs durch die Ausgrabungen des mittelalterlichen Goldschmiedeviertels, des jüdischen Viertels und des Praetoriums (von links nach rechts).
Die Stadt Köln ist Bauherrin und Eigentümerin des Museums und der Bodendenkmäler. Der LVR entwickelt das Museums- und Betriebskonzept. Nach Fertigstellung und Übergabe des Museums übernimmt der LVR die Trägerschaft und führt das Museum als eigenständige Dienststelle.
Weitere Informationen zum Museum MiQua