Antijudaismus zwischen Ratskapelle und Kölner Dom

Vortrag mit Luzie Ronkholz (Uni Köln) und Dr. Tanja Potthoff

Eine schwarz-weiße Zeichnung einer Marienfigur mit Krone und Zepter, die einen Jungen mit Krone auf dem Arm hält.

Donnerstag, 29. Oktober, 17:00–19:00 Uhr

Die Kölner Ratskapelle St. Maria in Jerusalem diente dem Rat der Stadt Köln als Symbol eines doppelten Sieges: dem religiösen Narrativ des Sieges der Ecclesia über die Synagoga, sowie in politischer Hinsicht dem Sieg des Rates über den Erzbischof. In der Umwandlung der Synagoge der jüdischen Gemeinde kurz nach deren Ausweisung, sowie der Wahl des Patroziniums St. Maria in Jerusalem offenbart sich die stark antijüdische Komponente.

Auch im Kölner Dom als einem zentralen Gedächtnis der Stadtgeschichte, finden sich bis heute einige Artefakte, in welchen sich die ideologischen Hintergründe dieser Ereignisse widerspiegeln und teils direkten Bezug auf die Ausstattung und Geschichte der ehemaligen Kölner Ratskapelle nehmen.

Ein Dame mit braunen Haaren und einer Brille lächelt in die Kamera

Dr. Tanja Potthoff

Wissenschaftliche Referentin für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit

Wo findet es statt?

MiQua:forum
Alter Markt 31
50667 Köln

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Das Angebot ist kostenlos.

Eine Reihe von Gebäuden.  In der Mitte ist ein rotes Gebäude, auf dem Legend steht.
Das MiQua:forum ist donnerstags am Alter Markt 31 geöffnet