Antijudaismus zwischen Ratskapelle und Kölner Dom
Vortrag mit Luzie Ronkholz (Uni Köln) und Dr. Tanja Potthoff
Ende des Seitenheaders.
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Die Kölner Ratskapelle St. Maria in Jerusalem diente dem Rat der Stadt Köln als Symbol eines doppelten Sieges: dem religiösen Narrativ des Sieges der Ecclesia über die Synagoga, sowie in politischer Hinsicht dem Sieg des Rates über den Erzbischof. In der Umwandlung der Synagoge der jüdischen Gemeinde kurz nach deren Ausweisung, sowie der Wahl des Patroziniums St. Maria in Jerusalem offenbart sich die stark antijüdische Komponente.
Auch im Kölner Dom als einem zentralen Gedächtnis der Stadtgeschichte, finden sich bis heute einige Artefakte, in welchen sich die ideologischen Hintergründe dieser Ereignisse widerspiegeln und teils direkten Bezug auf die Ausstattung und Geschichte der ehemaligen Kölner Ratskapelle nehmen.
Wissenschaftliche Referentin für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit
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Alter Markt 31
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