Bislang gibt es vier ArchaeoRegionen: das Bergische Land, die Börde, die Nordeifel und den Niederrhein. Ziel ist es, die Denkmäler in den genannten Regionen zu erschließen, sie instand zu setzen, dauerhaft zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Bodendenkmäler sollen auf diese Weise den Tourismus fördern und gleichzeitig identitätsstiftend für die jeweiligen Regionen sein. Dabei arbeiten wir eng mit den dortigen Kommunen und Touristikverbänden zusammen. Neben Informationstafeln an den Bodendenkmälern können sich Interessierte auch im Internet oder in Broschüren über die Fundplätze informieren. Ein besonderes Highlight sind außerdem die Archäologietouren: In der Nordeifel findet beispielsweise jährlich eine Tagesrundreise statt, bei der besondere Bodendenkmäler präsentiert und erklärt werden, die normalerweise nur schwer oder gar nicht zugänglich sind.
Die ArchaeoRegionen sind ein besonderes Vermittlungskonzept unseres Amtes.
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Die heute intensiv landwirtschaftlich genutzte, sehr fruchtbare Jülich-Zülpicher Börde erstreckt sich vom Nordrand der Eifel bis zur Ville im Osten und dem Aachener Raum mit der Wurm im Westen. Nördlich schließt das Niederrheinische Tiefland an die Börde an.
Seit der beginnenden Jungsteinzeit ist die Börde bevorzugter Siedlungsraum; Fundplätze aller archäologischer Epochen finden sich hier in großer Dichte. Aktuell werden vereinzelte Bodendenkmäler in der ArchaeoRegion Börde sukzessive mit Infotafeln erschlossen.
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Pflege und Präsentation von Bodendenkmälern
Das Projekt ArchaeoRegion Nordeifel unseres Amtes gilt dem Erhalt und der Pflege der Bodendenkmäler dieser Region und zielt auf eine Verbesserung ihrer touristischen Erschließung.
Ermöglicht wurde das Projekt durch Mittel des Denkmalförderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Teil der Förderkulisse „LEADER-Region Eifel“ zur Entwicklung des ländlichen Raums (LEADER: Liaison entre actions de développement de l'économie rurale) sind außerdem in die verschiedenen Maßnahmen im Rahmen des Projektes EU-Fördergelder geflossen, kofinanziert durch die zwölf am Projekt beteiligten Kommunen der Nordeifel. An Maßnahmen sind Sanierungsarbeiten sowie Beschilderungen mit Informationstafeln und Richtungsschildern unter Einbeziehung des bestehenden Netzes von Wanderwegen zu nennen.
Ausführliche Beschreibungen der Bodendenkmäler zuzüglich Kartendarstellungen und Literaturhinweisen bietet außerdem KuLaDig, das Informationssystem des LVR über die historische Kulturlandschaft und ihre Relikte.
Archäologietour Nordeifel
Die Städte und Gemeinden im Kreis Euskirchen veranstalten gemeinsam mit der Nordeifel Tourismus GmbH und uns jährlich am 1. Sonntag im Oktober die Archäologietour Nordeifel. -
Der untere Niederrhein wird hier verstanden als die durch lehmig-sandige Böden geprägte Zone nördlich der Lössbörde. Sie beginnt etwa auf der Höhe von Krefeld, umfasst auch die Schwalm-Nette-Platte und erstreckt sich bis zur Bifurkation des Rheins. Landschaftlich prägend sind die Höhenzüge der eiszeitlichen Stauchmoränen, aber vor allem der Rhein, der vor seiner Eindeichung innerhalb eines bis zu zwölf Kilometer breiten Mäanderkorridors die Landschaft massiv beeinflusste.
Die stark durch Wasser geprägte Region weist archäologische Fundplätze von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit auf. Bislang wurden vereinzelt Infotafeln an archäologischen Plätzen aufgestellt, die Region soll jedoch noch weiter entwickelt und erschlossen werden.
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Nähere Infos folgen!