Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland

Ab Band 30 erscheinen die Materialen zur Bodendenkmalpflege im Rheinland in digitaler Form bei Propylaeum.

Mit Ausnahme der Bonner Jahrbücher und der Archäologie Rheinland ab 2018 sind alle Publikationen – sofern nicht vergriffen – zu beziehen über:

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Endenicher Str. 133, 53115 Bonn

Römische Funde aus dem rechtsrheinischen Teil der Kreise Kleve und Wesel

Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland 30

Grundlage dieser Arbeit sind die römischen Funde von 208 Fundstellen aus den rechtsrheinischen Teilen der Kreise Kleve und Wesel am Niederrhein. Der Großteil der Funde wird hier erstmals vorgelegt.
Der Forschungsgeschichte folgt die Bearbeitung der vielen Funde, die von 60 v. Chr. bis zur Mitte des 5. Jahrhunderts datieren. Etliche Fundtypen waren bisher kaum oder gar nicht aus diesem Gebiet bekannt. Beschrieben werden die antiken Topographie und die Böden, die Besiedlungsgeschichte von der Späteisen- bis zur Merowingerzeit, die Archäologie und antike Quellen, die u. a. den Grad der römischen Kontrolle im Limesvorland und die Rolle des Rheins als Grenze des Römischen Reiches beleuchten.

Hrsg. Erich Claßen, Heidelberg 2025, Online-Ressource (pdf), 299 Seiten

ISBN 978-3-96929-408-6 (PDF)

Link: https://doi.org/10.11588/propylaeum.1569

Coverfoto des Materialienbandes zur Bodendenkmalpflege im Rheinband "Römische Funde aus dem rechtsrheinischen Teil der Kreise Kleve und Wesel". Das Bild zeigt eine Raubtierfigur aus Metall.

Toreutik. Interdisziplinäre Fragen zur Herstellung, Gestaltung und Verwendung von Hohlkörpern aus Metall

Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland 29

Die Fertigung von Hohlkörpern aus Metall forderte Toreuten über Jahrtausende zweifellos in ganz besonderer Weise. Nicht allein die Herstellung eines oftmals kaum mehr als einen Millimeter dünnen Blechs aus einem gegossenen Metallstück musste gelingen, sondern dieses galt es auch noch in einen Körper mit einer innenliegenden Wandung umzuformen. Der Wunsch nach Verzierung steigerte die Ansprüche an den Toreuten zusätzlich. Es ist daher kein Wunder, dass von hohl gearbeiteten Metallobjekten – seien es Gefäße, Helme, Hüte oder Musikinstrumente – eine ganz eigene Faszination ausgeht. Entsprechende Objekte entstanden bereits seit der frühen Bronzezeit und belegen die herausragenden Fähigkeiten damaliger Toreuten.

Der vorliegende Band versammelt neun Beiträge des 5. Internationalen Workshops des Netzwerks Archäologisch-Historisches Metallhandwerk (NAHM), die sich dem Phänomen der metallenen Hohlkörper in einem weiten zeitlichen und räumlichen Bogen – von der Bronzezeit bis zur römischen Epoche und von der Iberischen Halbinsel bis nach Skandinavien – als einzigartige handwerkliche Produkte widmen.

Hrsg. Erich Claßen, Bonn 2025, 124 Seiten, ISBN 978-3-9820399-7-8, 25 Euro

Coverfoto des Materialienbandes "Toreutik – Interdisziplinäre Fragen zur Herstellung, Gestaltung und Verwendung von Hohlkörpern aus Metall"