Sofern nicht vergriffen sind die Publikationen zu beziehen über:
LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Endenicher Str. 133, 53115 Bonn
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Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Sonderdrucke und Ausgaben von Schriftenreihen, an denen unser Amt beteiligt war.
Sofern nicht vergriffen sind die Publikationen zu beziehen über:
LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Endenicher Str. 133, 53115 Bonn
Erich Claßen, Michael M. Rind, Thomas Schürmann, Marcus Trier (Hrsg.)
Schriften zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen Bd. 12
Mehr als 400 Jahre trennte der Niedergermanische Limes die römische Provinz Niedergermanien vom germanischen Siedlungsgebiet. Er begann in Bad Breisig und endete bei Katwijk an der Nordsee. Doch er war kein römischer Grenzwall, sondern eine rund 400 km lange Flussgrenze.
Der Begleitband zur Archäologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen bündelt in 86 reich bebilderten Beiträgen die aktuellen archäologischen Erkenntnisse, die fünf unterschiedliche Ausstellungen zu „Roms fließenden Grenzen“ an fünf Museums-Standorten – Bonn, Xanten, Köln, Haltern am See und Detmold – beleuchten.
584 S., wbg, Darmstadt 2021
Buchandelsausgabe: 40,00 Euro
ISBN 978-3-8062-4428-1
Museumsausgabe: 29,90 Euro
Verkauf nur bei der wbg und in den Museumsshops der Ausstellungshäuser!
Stefan Kraus
Schriften zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen Band 10
Mit der von Stefan Kraus verfassten Dissertation „Die Entstehung und Entwicklung der staatlichen Bodendenkmalpflege in den preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen" liegt nun erstmalig ein zusammenfassender Überblick zu dieser Thematik vor.
Beleuchtet wird die Geschichte der Bodendenkmalpflege in den beiden westlichen preußi-schen Provinzen sowie Lippe-Detmold von 1819 bis 1945, unterteilt in vier historische Zeitabschnitte: das 19. Jahrhundert bis zur Reichsgründung 1870/71, die Kaiserzeit bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs, die Kriegszeit und die Weimarer Republik, sowie die nationalsozialistische Zeit von 1933 bis 1945. Ein Ausblick reicht bis in die 1950er Jahre.
Die Geschichte der staatlichen Bodendenkmalpflege beginnt im 19. Jahrhundert. Bis dahin erforschten und erhielten Gelehrte, Heimatforscher, Sammler, aber auch interessierte Bürger sowie die Altertums- und Geschichtsvereine die archäologischen Hinterlassenschaften ihrer Heimat.
Erst mit der staatlichen Neuordnung Preußens nach dem Wiener Kongress entwickelte sich auch ein staatliches Interesse am Schutz der Denkmäler. Nach der Reichsgründung 1870/71 wurde der Schutz der eigenen Geschichte und deren materieller Zeugnisse als nationale und damit auch staatliche Aufgabe begriffen. Die neu entstandenen Provinzialverbände nahmen hier eine zentrale Rolle ein, die z.B. in der Gründung der Provinzialmuseen in Bonn und Trier mündete.
In der Weimarer Republik wurden auf Grundlage des „Ausgrabungsgesetzes" die behördlichen Strukturen für eine staatliche Bodendenkmalpflege geschaffen und in den 1930er Jahren, nicht zuletzt unter der ideologisch motivierten positiven Grundhaltung des Nationalsozialismus, zur „Deutschen Vorgeschichte" massiv ausgebaut. Während des Zweiten Weltkriegs kam die praktische Bodendenkmalpflege weitgehend zum Erliegen und beschränkte sich auf den Schutz der musealen Bestände vor Luftangriffen.
Der Autor analysiert die gesellschaftlichen Hintergründe sowie die Interessenlagen, er beleuchtet die wesentlichen Akteure und Institutionen und zeichnet damit erstmals die Geschichte der staatlichen Bodendenkmalpflege in den beiden westlichen preußischen Provinzen nach. Zweifellos liegt mit diesem Buch ein Standardwerk vor, das nicht nur beim Fachpublikum seine Leserschaft finden wird.
483 Seiten, 85 Zeichnungen und Karten, Linden Soft Verlag (Aichwald 2012)
ISBN 978-3-929290-37-0 Festeinband, 59,00 Euro; ISBN 978-3-929290-34-9 Broschur, 49,00 Euro
Die Publikation - Sonderdruck aus "Wasser auf Burgen im Mittelalter" - erläutert die spannende Erforschungsgeschichte der Wasserversorgung der Burg Blankenheim sowie die raffinierten technischen Details dieser Anlage, deren Herzstück der sogenannte Tiergartentunnel ist. An den Untersuchungen von 1998 bis 2005 waren zahlreiche Wissenschaftler beteiligt - unter Federführung von Klaus Grewe. Ähnlich wie beim Römerkanal, der römischen Wasserleitung von der Eifel nach Köln, legte man auch hier einen Wanderweg mit mehreren beschilderten Stationen an.
Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V. und Landschaftsverband Rheinland/Rheinische Bodendenkmalpflege,
Format ca. 23x22cm. 168 Seiten mit zahlreichen Farb- und SW-Abbildungen, 2007, ISBN: 978-3-8053-3828-8, Preis im Buchhandel: 19,80 Euro.
Carl Dietmar
Eine Veröffentlichung der Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier. Sonderedition zum 20-jährigen Stiftungsjubiläum.
Eine bedeutende Fundregion für alle Epochen der Menschheitsgeschichte ist das rheinische Braunkohlenrevier. Systematisch und mit beinahe kriminalistischem Gespür untersuchen und rekonstruieren Archäologen und Naturwissenschaftler hier die Geschichte verlorener Kulturen und Landschaften, unterstützt durch die „Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier". So tragen die Bodendenkmalpfleger mit ihren Ausgrabungen und Forschungsarbeiten dazu bei, den Verlust des kulturellen Erbes in den Abbaugebieten soweit wie möglich zu minimieren, bevor die Großbagger ihre Arbeit verrichten. Der Historiker und Journalist Carl Dietmar hat die Erkenntnisse archäologischer wie historischer Forschung aufgegriffen, um gleichermaßen spannende wie wissenschaftlich fundierte „Geschichten" zu schreiben – Geschichten, die sich um repräsentative Fundplätze und faszinierende Fundstücke aus den rheinischen Braunkohlenrevieren drehen.
Im Buchhandel erhältlich als:
Carl Dietmar
Schatzkammer rheinisches Braunkohlenrevier.
Geschichten aus der Vergangenheit.
168 Seiten
ISBN 978-3-8053-4246-9, Verlag Philipp von Zabern 2010
29,90 Euro
Jahrbuch des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz hrsg. von Jürgen Kunow und Hans-Helmut Wegner für den Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.
Allgemein verständlich und reich bebildert vermittelt das Buch erstmals in einer Zusammenschau ein lebhaftes Bild der Urgeschichte im Rheinland.
Überblicksartikel führen den Leser in die Forschungsgeschichte ein und bringen ihm den Naturraum, die Erdgeschichte und die großen prähistorischen Epochen nahe. Kurzbeiträge zu den bedeutendsten urgeschichtlichen Fundplätzen des Rheinlandes laden dazu ein, diese im Gelände zu besuchen, deren Topographie nachzuempfinden oder die Funde in den Museen zu bewundern.
Verlag des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz
Köln 2006
XVI, 552 Seiten, 343 Farb- und Schwarzweißabbildungen, Pläne, 2 Fundstellenkarten
ISBN 3-88-094-814-3
29,80 Euro
zwischen Xanten und Nijmegen
hrsg. von Jürgen Kunow für den West- und Süddeutschen Verband fü Altertumsforschung e.V., den Nordwestdeutschen Verband für Altertumsforschung e.V. und den Mittel- und Ostdeutschen Verband für Altertumsforschung
Der neue Führer zu den archäologischen Denkmälern am Niederrhein gibt einen Einblick in die vielfältige Kulturlandschaft zwischen Xanten und Nijmegen, die mit attraktiven archäologischen Denkmälern und Museen aufwartet. Neben einer Einführung in die Geologie und die prähistorischen und historischen Epochen bietet er eine Vielzahl von beeindruckenden Ausflugszielen und nimmt so die Leserinnen und Leser mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.
Konrad Theiss Verlag
Stuttgart 2006
320 Seiten, 146 Abbildungen
ISBN 3-8062-2024-7
19,90 Euro
Geschichte der Wasserversorgung Bd. 7
Eine funktionierende Wasserversorgung auf Burgen im Mittelalter war für Mensch und Tier lebenswichtig – in manchen Zeiten gar überlebenswichtig. Stetig fließende Quellen standen jedoch nur auf den wenigsten Burgen zur Verfügung. Wie funktionierte also die Versorgung mit Wasser? Wie konnte man tief im Feld liegende Quellen oder auch Regenwasser nutzbar machen?
In diesem Band werden die aufwendigen Techniken und Anlagen zur Wasserversorgung von Burgen Mitteleuropas und des Mittelmeerraumes bis hin zu den vorderasiatischen Kreuzfahrerburgen gezeigt.
Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e. V.
und Landschaftsverband Rheinland/Rheinische Bodendenkmalpflege,
336 Seiten mit 196 Farb- und 83 s/w Abbildungen
Preis im Buchhandel: 39,90 Euro.
Die Archaeo Pysika wurde 2002 eingestellt. Hier finden Sie eine Übersicht der Ausgaben sowie Informationen dazu, ob diese noch lieferbar sind.