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Eigenständige Jugendpolitik und Partizipation

Das LVR-Landesjugendamt unterstützt die Jugendämter durch Fachberatung und Fortbildung bei Prozessen zur Eigenständigen Jugendpolitik und Partizipation auf kommunaler Ebene.

Symbolbild: Fünf Hände, die übereinander liegen und ineinander greifen
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Foto: Thorsten Martin

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Beratung

"Kinder und Jugendliche sollen an allen ihre Interessen berührenden Planungen, Entscheidungen und Maßnahmen, insbesondere bei der Wohnumfeld- und Verkehrsplanung, der bedarfsgerechten Anlage und Unterhaltung von Spielflächen sowie der baulichen Ausgestaltung öffentlicher Einrichtungen in angemessener Weise beteiligt werden." (§ 6 3. AG-KJHG NRW)

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz sowie die entsprechende Ausführungsbestimmung im Landesrecht NRW fordert eine angemessene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Sowohl die Bereiche der Mitbestimmung und Mitverantwortung von Jugendlichen als auch der Planung und Steurung durch die kommunale Jugendpflege und Jugendhilfeplanung sind hierdurch geregelt. Eigenständige Jugendpolitik und Partizipation werden damit zur Pflichtaufgabe der Jugendförderung.

Das Ziel der Beratung ist die Unterstützung der Jugendämter in der Erfüllung der genannten gesetzlichen Verpflichtung.

Praxisbeispiele

So kann Eigenständige Jugendpolitik und Partizipation in Kommunen aussehen

Zu den Praxisbeispielen

Fortbildung

Die LVR-Fachberatung bietet Fortbildungen und Fachtagungen zum Thema an.

Zum Online-Fortbildungskatalog des LVR

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Ansprechpartner

Portrait von Anne Brülls

Anne Brülls

Telefon

workTelefon:
0221 809-4031

E-Mail

Portrait von Martina Leshwange

Martina Leshwange

Telefon

workTelefon:
0221 809-6093

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Servicebereich zum Thema

  • Praxisbeispiele, Dokumentationen

    Modellprojekt "fYOUture - Wenn Demokratie leben lernt", Stadt Solingen

    Eine Jugendgruppe sitzt zusammen auf Sofas und mit Flipchart
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    Das Modellprojekt dient der Förderung und nachhaltigen Verankerung von kommunaler Jugendpartizipation in Solingen. Zum einen entwickeln Jugendliche, Kommunalpolitiker*innen sowie Mitarbeiter*innen der Verwaltung in Workshops gemeinsam eine Strategie zur nachhaltigen Verankerung von Jugendpartizipation. Zum anderen werden unterschiedliche Projekte zur Förderung des gesellschaftlichen Austausches und der (niedrigschwelligen) Jugendbeteiligung erprobt, wie z.B. "aufsuchende Beteiligung" im Park, Workshops von Jugendlichen für Jugendliche, Serienabende in gemütlicher Atmosphäre. Das Projekt wird aus Mitteln des Landes NRW finanziert.

    Jugendbefragung Stadt Rheinbach

    Im Juli 2017 hat der Jugendhilfeausschuss in Rheinbach ein neues Konzept zur Jugendbeteiligung beschlossen. Ziel des Beteiligungskonzept ist es, mithilfe der Jugendlichen in Rheinbach eine Jugendbefragung durchzuführen. Die Jugendbefragung soll Einblicke in die Themen der Jugendlichen sowie die gewünschte Form der Beteiligung ermöglichen. Seit Anfang 2018 bereitet eine Gruppe von Jugendlichen, die sich Jugendkomitee nennt, die Befragung für die Jugendlichen ab 14 Jahren vor. Die Befragung anhand eines Fragebogens und einer Gruppenbefragung steht nun in den Startlöchern. Auf der Homepage der Stadt Rheinbach ist der Aufruf für die Beteiligung im Jugendkomitee zu finden.

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    Kommunales Jugendparlament in Monheim

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    Das Jugendparlament (JuPa) ist eine kommunalpolitische Vertretung der Monheimer Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren. Es besteht aus 16 gewählten Jugendlichen, die ehrenamtlich tätig sind. Sie erfüllen in Monheim am Rhein wichtige Aufgaben, indem sie auf die Belange von Jugendlichen aufmerksam machen und die Beteiligung von Jugendlichen an politischen und verwaltungsmäßigen Planungs- und Entscheidungsprozessen ermöglichen und sicherstellen.

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    Schülergenossenschaft Rheincafé in Monheim

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    Mit der Schülergenossenschaft Rheincafé haben sich Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Stadt Monheim am Rhein und den drei weiterführenden Schulen ihren Traum von einem Schülercafé wahrgemacht. Seit September 2013 ist das Café im Herzen der Altstadt für alle Monheimer geöffnet, besonders für junge Leute, für die ein Treffpunkt geschaffen wurde. Bei dem Projekt geht es aber nicht nur darum, sondern auch zu beweisen, dass Jugendliche Verantwortung übernehmen können! Denn außer der Zubereitung der Speisen, gestalten die Jugendlichen das Café, organisieren eigenständig Events, treffen als Team zusammen Entscheidungen uvm.

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    Jugendrat der Stadt Remscheid

    Gruppenbild des Jugendrats der Stadt Remscheid
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    Der Jugendrat der Stadt Remscheid ist die jugendpolitische Vertretung in Remscheid. Er hat 15 stimmberechtigte Mitglieder. Die Amtszeit dauert zwei Jahre. Aktiv und passiv wahlberechtigt sind alle Remscheider Einwohner im Alter von 14 bis 17 Jahren. Der Jugendrat hat den Status eines Beirates. "Verwaltung, Fachausschüsse, Bezirksvertretungen und Rat sollen den Jugendrat bei kinder- und jugendrelevanten Angelegenheiten unterstützen. Dies ist insbesondere durch die rechtzeitige Unterrichtung und Beteiligung bei allen öffentlichen Tagesordnungspunkten der Gremien, die sich mit den Belangen von Kindern und Jugendlichen befassen, sicherzustellen." (Auszug aus der Hauptsatzung)

    Der Jugendrat ist jederzeit über die Geschäftsstelle und über soziale Medien für alle Jugendlichen ansprechbar. Es ist ausdrücklich gewünscht, dass sich auch nicht gewählte Jugendliche in Projekten des Jugendrates engagieren und mitbestimmen.

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  • Arbeitshilfen