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Kooperation von Jugendförderung und Schule

Das Kinder- und Jugendförderungsgesetz NRW formuliert in § 7 den Auftrag, die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule strukturell so zu verankern, "dass eine sozialräumliche pädagogische Arbeit gefördert wird".

***Coronavirus*** Die aktuelle Lage in (offenen) Ganztagsangeboten sowie der pädagogischen Übermittagsbetreuung in Schulen

Wir haben für Sie Informationen zum Thema Coronavirus im Folgenden zusammengefasst.

Weitere Themen der Jugendförderung in dem Zusammenhang finden Sie unter "Infos Coronavirus"

Allgemeine Informationen

Umgang mit dem Coronavirus an Schulen – mit und ohne offenem Ganztag

Einstieg in eine vorsichtige und gestufte Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Nordrhein-Westfalen

Ab dem 7. Mai haben die Grundschulen wieder ihre Türen geöffnet. Dies zunächst für die Viertklässler und ab dem 11. Mai schrittweise auch für die Schülerinnen und Schüler der anderen Klassen.

Unter Beachtung der allgemeinen Regelungen und Vorschriften zum Infektionsschutz, sind die Kommunen als Schul- und Jugendhilfeträger, die Schulen und freien Träger der Ganztagsbildung, die Schulleitungen, Leitungen/Koordinatoren*innen des offenen Ganztags und die multiprofessionellen Teams gemeinsam gefordert, diesen Wiedereinstieg zu organisieren und mit den Kindern und ihren Eltern zu gestalten.

Maßgeblich sind dabei insbesondere die Vorgaben für Hygiene und Schutz der Beschäftigten, wie sie in der Schulmail Nr. 15 festgehalten sind:

Über konkrete weitere Schritte informiert das MSB in seinen Schulmails, die ständig fortgeschrieben werden.Den jeweils aktuellen Stand der Regelungen finden Sie hier:

Fortsetzung und Ausweitung der Notbetreuung

Solange es gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler keinen geregelten Unterricht geben kann, wird das Vor-Ort- bzw. Notbetreuungsangebot in den Grundschulen und den weiterführenden Schulen insbesondere für die Jahrgangsstufen eins bis sechs aufrechterhalten. Dabei ist es unerheblich, ob das Kind im normalen Schulbetrieb einen Platz im Ganztag hätte oder nicht: Es ist in jedem Fall eine Betreuung bis in den Nachmittag zu gewährleisten für Kinder, deren Eltern in kritischer Infrastruktur tätig sind. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, MAGS, hat eine Übersicht über die entsprechenden Tätigkeitsbereiche veröffentlicht (s. Anlage 2 zur CoronaBetrVO:Tätigkeitsbereiche…).

Auch Alleinerziehende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden haben einen Anspruch auf eine Betreuung ihres Kindes bzw. ihrer Kinder, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts – organisiert werden kann. (16. Schulmail des MSB vom 24. April 2020)

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Vor-Ort-Betreuung und Kinderschutz

Besonders bitte ich Sie um Beachtung der Regelungen, die dem Kinderschutz gemäß § 8a sowie den Aufgaben der §§ 27ff SGB VIII Rechnung tragen.

Die "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (CoronaBetrVO)" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hält dazu unter § 1 Absatz 3 fest (hier in der aktuellen ab dem 14. Mai 2020 gültigen Fassung):

„(3) Im Rahmen der nach Absatz 1 zulässigen Nutzung ist ein Betreten der Schule vorrangig zu ermöglichen
[…]"

2. durch Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule zum Zwecke einer Vor-Ort-Betreuung (Notbetreuung), wenn wegen einer Kindeswohlgefährdung die Aufnahme in die Vor-Ort-Betreuung nach Nummer 2 als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen von Maßnahmen oder Schutzplänen nach § 8a des Achten Buches Sozialgesetzbuch erforderlich ist. Die Aufnahme in die Vor-Ort-Betreuung kann auch erforderlich sein, wenn die Schülerin oder der Schüler im regelhaften Schulbetrieb als Folge einer Entscheidung nach den §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch am Offenen Ganztag teilnimmt. Das Jugendamt hat vorrangig zu prüfen, ob das Kindeswohl auch mit anderen verfügbaren Maßnahmen gewährleistet werden kann. Die Entscheidung über die Notwendigkeit der Aufnahme in die Vor-Ort-Betreuung ist von der Jugendamtsleitung oder einer von ihr benannten Person zu treffen und zu dokumentieren; die Notwendigkeit der Aufnahme ist der Schulleitung schriftlich zu bestätigen. Die Schulleitung kann die Aufnahme nur ablehnen, wenn andernfalls die Durchführung der Vor-Ort-Betreuung insgesamt gefährdet wäre; sie beteiligt das Jugendamt und die Schulaufsicht.

Die Verordnung ist im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes NRW veröffentlicht worden und tritt am 14. Mai 2020 in Kraft.

Sie finden die Verordnung unter folgendem Link.

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FAQ - Meistgestellte Fragen und aktuelle Antworten

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Sicherstellung der Finanzierung

Anteilige Erstattung von Beiträgen zur Betreuung in der gebundenen und offenen Ganztagsschule sowie außerunterrichtlichen Betreuungsangeboten der Primarstufe und der Sekundarstufe I im Zuge von COVID-19.

Land und Kommunen entlasten Eltern - Beiträge für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschule für Mai werden ausgesetzt

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Spielen nach Lust und Laune – und in gutem Abstand

Unter dem Motto "Spielen und Lernen – mit Abstand und Anstand" hat Johannes Bienefeld Tipps und Hinweise für Spiel- und Lernsituationen in Coronazeiten zusammengestellt. Hier finden Sie seine Empfehlungen:

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Kontakt bei weiteren Fragen

Bei weiteren Fragen zum Thema offene Ganztagsangebote sowie pädagogische Übermittagsbetreuung während der Corona-Pandemie steht Ihnen die Ansprechperson aus dem Team "Fachberatung Jugendförderung" des LVR-Landesjugendamt Rheinlands, Dr. Karin Kleinen, zur Verfügung.

Kein Portraitbild vorhanden

Dr. Karin Kleinen

Telefon

workTelefon:
0221 809-6940
faxTelefax:
0221 8284-1207

E-Mail

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines Corona-Virus

Weitere Informationen des LVR zum Coronavirus

Zentrale Informationen über die Aktivitäten des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) zur Corona-Pandemie finden Sie hier:

Weitere Infos des LVR zum Coronavirus

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines Corona-Virus

Weitere Informationen des LVR-Landesjugendamt Rheinlands zum Coronavirus

Alle Informationen des LVR-Landesjugendamt Rheinlands zur Corona-Pandemie finden Sie hier:

Weitere Infos des LVR-Landesjugendamts

Themen der Fachberatung

Im Rahmen einer "integrierten Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung", so heißt es im Kinder- und Jugendförderungsgesetz NRW, soll zwischen allen Beteiligten ein "abgestimmtes Konzept über Schwerpunkte und Bereiche des Zusammenwirkens und über Umsetzungsschritte entwickelt" werden.

Um geschaffene Qualitäten zu sichern und sozialräumlich auszubauen, bedarf es des fachlichen Austauschs der beteiligten Ämter und Institutionen. Sie wiederum müssen von den Bedürfnissen und Interessen der jungen Menschen ausgehen und sie und ihre Eltern dazu aktiv einbeziehen und mitentscheiden lassen – in allen sie betreffenden Angelegenheiten. Dabei sind im Grunde alle Schnittstellen von Jugendhilfe und Schule und darüber hinaus die kommunale Infrastruktur in den Blick zu nehmen.

Die Fachberatung steht als Ansprechpartnerin für öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendareit / Träger der Ganztagsbildung, kommunale Qualitätszirkel zum Ganztag, Schulverwaltungs- und Schulämter, Regionale Bildungsbüros sowie Jugendhilfe- und Schulausschüsse zur Verfügung. Das Angebot umfasst Information und Beratung, Bereitstellung von Arbeitshilfen und Fortbildungsveranstaltungen

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