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Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sind Einrichtungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Wer nicht oder noch nicht auf dem Arbeitsmarkt tätig sein kann, findet hier eine Beschäftigung.

Beschäftigung in der Werkstatt

Arbeitsplatz in der Werkstatt
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Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziert die Werkstatt-Arbeitsplätze für die Beschäftigten mit Behinderung und deren Unterstützung, Anleitung und Begleitung durch Fachkräfte. Mit den 43 anerkannten Werkstattträgern im Rheinland - meist soziale Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege oder Vereine – arbeitet der LVR kooperativ an der fachlichen Weiterentwicklung.

Rund 35.000 Frauen und Männer sind rheinlandweit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung beschäftigt. Die Werkstatt ist für Menschen mit Behinderung, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, eine Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt zu übernehmen, ein wichtiges Angebot, um Teilhabe an Arbeit, soziale Kontakt und individuelle Selbstbestimmung zu realisieren. Sie leisten sinnvolle Arbeit, sind sozialversichert und erhalten ein Entgelt für ihre Tätigkeit. Das Entgelt ist abhängig von der Wirtschaftskraft der Werkstatt, aber auch von der Leistungsfähigkeit des Beschäftigten. Sie werden an ihrem Arbeitsplatz individuell gefördert und begleitet, bei Bedarf auch mit pflegerischer Unterstützung. Die Werkstatt steht grundsätzlich auch Menschen mit hohen und besonderen Unterstützungsbedarfen offen.

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Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze

Um mehr gemeinsame Beschäftigung von Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen, richten die Werkstatt-Träger zunehmend sogenannte betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze ein – kurz: BiAPs. Diese Außenarbeitsplätze sind Einzel- oder Gruppenarbeitsplätze, die räumlich im Betrieb eines regulären Unternehmens angesiedelt, aber organisatorisch an eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen angebunden sind. Die Menschen mit Behinderung sind dann direkt im Unternehmen des Arbeitsmarktes tätig, bleiben aber Werkstatt-Beschäftigte und werden weiterhin von den Fachkräften der Werkstatt betreut und unterstützt. Rheinlandweit arbeiten rund 2.500 Menschen mit Behinderung auf solchen Außenarbeitsplätzen.

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Zielvereinbarungsprozess zur fachlichen Weiterentwicklung

Seit 2007 arbeiten der LVR und die Werkstatt-Träger im Rheinland in einem gemeinsamen Zielvereinbarungsprozess an der fachlichen Weiterentwicklung des Werkstatt-Angebots und einer zunehmend individuellen und inklusiven Ausgestaltung des dortigen Teilhabeangebots im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Die aktuelle Zielvereinbarung 2018 bis 2021 setzt die Schwerpunkte bei einem personenzentrierten Teilhabemanagement, der Förderung des Übergangs auf den Arbeitsmarkt sowie auf Regelungen zu Qualität, Partizipation und Gewaltschutz.

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Andere Leistungsanbieter und Budget für Arbeit

Menschen mit Behinderungen sollen mehr Alternativen zur Werkstatt-Beschäftigung erhalten, um selbst entscheiden zu können, wo sie die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in Anspruch nehmen möchten. Dazu wurden mit dem Bundesteilhabesetz 2018 die sogenannten „Anderen Leistungsanbieter“ und die Förderung durch das Budget für Arbeit eingeführt.

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Publikation

  1. LVR-Fachinformation: Teilhabe am Arbeitsleben

    LVR-Fachinformation: Teilhabe am Arbeitsleben

    Bereits seit 2018 gelten die neuen gesetzlichen BTHG-Regelungen zum Budget für Arbeit und zu den sogenannten „Anderen Leistungsanbietern“ als Alternative zur Werkstattbeschäftigung. Dieses Papier informiert über die neuen Regelungen und Fördermöglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben im Rheinland. Mehr Informationen und Bestellung

    September 2019

  2. Werkstatt-Angebote als Persönliches Budget

    Werkstatt-Angebote als Persönliches Budget

    Werkstatt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter können mit dem Persönlichen Budget einzelne Angebote der Werkstatt, zum Beispiel Fortbildungen, auch bei anderen Anbietern in Anspruch nehmen. Der Flyer „Sie entscheiden selbst!“ erläutert die Verfahrensweise in Leichter Sprache. Mehr Informationen und Bestellung

    Januar 2019

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