Andere Leistungsanbieter
Sie suchen eine Alternative zur Werkstatt? Andere Leistungsanbieter bieten Arbeit und Unterstützung in kleineren Strukturen.
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Andere Leistungsanbieter sind eine Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Sie bieten ebenfalls Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben an.
Das bedeutet:
Sie arbeiten, lernen und entwickeln Ihre Fähigkeiten – ähnlich wie in einer Werkstatt.
Der Unterschied:
Andere Leistungsanbieter sind oft kleiner und flexibler organisiert.
Andere Leistungsanbieter unterscheiden sich in einigen Punkten:
Kleinere Gruppen und individuellere Betreuung: In Werkstätten müssen mehr als 120 Plätze angeboten werden. Andere Leistungsanbieter müssen das nicht.
Häufig stärker betriebsnah organisiert: Andere Leistungsanbieter können auch Arbeitsplätze in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes anbieten.
Oft gibt es spezialisierte Arbeitsangebote.
Andere Leistungsanbieter haben keine Verpflichtung, alle Werkstattbereiche anzubieten.
Wichtig für Sie:
Die Rechte und Ansprüche sind vergleichbar mit denen in einer Werkstatt.
Sie können dieses Angebot nutzen, wenn:
Sie eine wesentliche Behinderung haben.
Sie Anspruch auf einen Platz in einer Werkstatt haben.
Sie sich eine Alternative zur Werkstatt wünschen.
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob ein anderer Leistungsanbieter gut zu Ihnen passt.
Die Angebote sind vielfältig und oft praxisnah, zum Beispiel:
Dienstleistungen
Handwerk und Produktion
Gastronomie oder Hauswirtschaft
Büro- und Servicearbeiten
Das Angebot hängt vom jeweiligen Anbieter ab.
persönlichere Betreuung
kleinere Teams
mehr Nähe zum allgemeinen Arbeitsmarkt
individuellere Arbeitsmöglichkeiten
Andere Leistungsanbieter verfolgen klare Ziele:
Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen
individuelle Förderung bieten
selbstständigkeit stärken
Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen
Wir möchten, dass Sie Ihren eigenen beruflichen Weg gehen.
Das Beschäftigungsangebot im Wichernhaus Wuppertal richtet sich an erwachsene Menschen mit psychischer Behinderung. Hier kümmern sich Menschen mit Behinderung beispielsweise um die Wartung von Spielplätze, oder arbeiten in einer Tischlerwerkstatt, in der sie die Spielgeräte für die Spielplätze reparieren und neu bauen. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in der Skatehalle „Wicked Woods“ und dem angebundenen Radbahnhof Wichlinghausen.
Der In Via Köln e.V. bietet Leistungen im Arbeitsbereich für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen an. Auf der Grundlage der Wünsche der Beschäftigten erfolgt die Tätigkeit auf entsprechenden betriebsintegrierten Arbeitsplätzen in den verschiedenen gewünschten Branchen.
Das Angebot des kaethe:k kunsthaus der Gold-Kraemer-Stiftung richtet sich an künstlerisch begabte junge Menschen, die nach der Schule eine Ausbildungsmöglichkeit suchen, sowie künstlerisch bereits tätige Menschen, die sich mit ihrer Kunst professionalisieren wollen.
Die ViaNobis – Die Chancengeber bietet Leistungen im Arbeitsbereich für Menschen mit psychischen Behinderungen an. Die Arbeitsangebote reichen von Tätigkeiten im Bereich Gärtnerei über die Mitarbeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb bis hin zu Aufgaben in Einzelhandelsgeschäften, in denen u.a. auch die in der Gärtnerei bzw. in dem landwirtschaftlichen Betrieb erzeugten Waren vermarktet werden. Es besteht insgesamt ein breites Beschäftigungsfeld, wodurch ein an den individuellen Wünschen orientierter Einsatz ermöglicht wird.
Das Angebot der LPlus gGmbH richtet sich an Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Auf betriebsintegrierten Arbeitsplätzen können Menschen aus der Zielgruppe bei Unternehmen, mit denen die LPlus gGmbH kooperiert, oder in Wunschbetrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes tätig werden. Das Angebot bezieht sich auf Tätigkeiten in nahezu jeder Branche.
Das Angebot der Regenbogen Duisburg gGmbH richtet sich an Menschen mit psychischen Behinderungen. Das Unternehmen bietet drei Möglichkeiten: Zum einen können die Menschen mit psychischen Behinderungen im Bereich haushaltsnahe Dienste und Reinigung bei der Serviceagentur reboservice arbeiten. Zum anderen im Verkauf und Lager in der SecondHandBoutique rebochic. Bei der dritten Möglichkeit arbeiten die Menschen mit psychischen Behinderungen auf betriebsintegrierten Arbeitsplätzen bei externen Firmen des allgemeinen Arbeitsmarkts. Dabei handelt es sich um Firmen, mit denen die Regenbogen Duisburg gGmbH zusammenarbeitet.
Das Zentrum für Arbeit und Bildung durch Sport (ZABS) in Frechen wurde ursprünglich als Fußballleistungszentrum für Menschen mit geistiger Behinderung gegründet und inzwischen auf den Judo-Sport ausgeweitet. In Trägerschaft der Gold-Kraemer-Stiftung und in Kooperation mit den Gemeinnützigen Werkstätten Köln GmbH wurde das Projekt weiterentwickelt und bietet als Anderer Leistungsanbieter eine berufliche Orientierung, Förderung, Qualifizierung und Beschäftigung für bis zu 20 Menschen mit geistiger Behinderung. Dazu zählt auch die Möglichkeit, in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln.
Das Angebot des Reha Vereins Mönchengladbach richtet sich an Menschen mit psychischen Behinderungen. Das Unternehmen bietet ab dem 01.09.2024 Arbeitsplätze in zwei Bereichen. In der Fahrrad-Werkstatt mit Reparaturen, Recycling und Verkauf von Rädern sowie in der Elektro-Werkstatt mit Wartung und Reparaturen von PCs, Monitoren, Handys aller Art, sowie dem Recycling und Verkauf von gebrauchten Elektroartikeln.
Sie interessieren sich für diese Alternative? Wir begleiten Sie Schritt für Schritt. Hier ist der Weg zur Leistung:
1. Beratung nutzen
Sie informieren sich über Ihre Möglichkeiten.
2. Gemeinsam entscheiden
Wir klären, ob ein anderer Leistungsanbieter für Sie passt.
3. Antrag stellen
Sie beantragen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
4. Prüfung durch den LVR
Wir prüfen Ihren Anspruch.
5. Start beim Anbieter
Sie beginnen Ihre Tätigkeit.
Wir unterstützen Sie während des gesamten Prozesses.
Ja. Sie bieten vergleichbare Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
Ja. Sie erhalten individuelle Unterstützung, angepasst an Ihre Bedürfnisse.
Ja. Ein Wechsel ist grundsätzlich möglich.
Ja. Andere Leistungsanbieter unterstützen diesen Schritt aktiv.
Hier finden Sie die Formulare zum Ausfüllen und/oder Ausdrucken.
Sie möchten mehr erfahren oder haben Fragen?
Wenden Sie sich an die Beratungsstellen des LVR, die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB), andere Leistungsanbieter in Ihrer Nähe oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
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