Betriebsintegriertes Arbeiten
Hier können Sie den ersten Arbeitsmarkt kennenlernen, Ihre Werkstatt unterstützt Sie aber weiter.
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Ein Betriebsintegrierter Arbeits- oder Ausbildungsplatz verbindet die Sicherheit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung mit der Arbeit in einem Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes.
Sie arbeiten direkt in einem Betrieb. Gleichzeitig bleiben Sie Beschäftigte*r der Werkstatt. Die Werkstatt begleitet und unterstützt Sie weiterhin.
Betriebsintegrierte Arbeits- und Ausbildungsplätze heißen auch „BiAp“. Die Abkürzung steht für „Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze“.
Ein BiAp kann:
ein Einzelarbeitsplatz sein
ein Arbeitsplatz in einer kleinen Gruppe sein
ein Berufspildungsplatz im Rahmen des Berufsbildungsbereichs
sein
Im Rheinland arbeiten aktuell ungefähr 2.900 Menschen auf einem BiAp. Viele Menschen nutzen einen BiAp, um neue berufliche Erfahrungen zu sammeln. Andere arbeiten dauerhaft in einem Unternehmen. Unser Ziel ist es, mit einem BiAp den Übergang von der Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt und in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu erleichtern und gezielt zu fördern.
Ein BiAp richtet sich an:
Menschen mit wesentlicher Behinderung
Beschäftigte einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung
Teilnehmende im Berufsbildungsbereich einer Werkstatt
Wichtig ist: Sie möchten neue Aufgaben kennenlernen und Arbeit in einem Unternehmen ausprobieren.
Mögliche Arbeitsbereiche sind zum Beispiel:
Büro und Verwaltung
Lager und Logistik
Hauswirtschaft
Küche und Gastronomie
Garten- und Landschaftspflege
Verkauf und Service
Produktion und Montage
Handwerk
Die Werkstatt unterstützt Sie dabei, einen passenden Arbeitsplatz zu finden.
Ein BiAp eröffnet neue berufliche Wege.
Sie können:
praktische Erfahrungen in Unternehmen sammeln
neue Tätigkeiten kennenlernen
Kontakte im Arbeitsleben knüpfen
Ihre Fähigkeiten weiterentwickeln
mehr Selbstständigkeit gewinnen
Viele Menschen entdecken so neue berufliche Perspektiven.
Ein BiAp kann:
ein zeitlich begrenzter Schritt sein
ein dauerhafter Arbeitsplatz bleiben
den Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt unterstützen
Der erste Schritt ist ein Gespräch mit Ihrer Werkstatt.
Gemeinsam klären Sie:
Welche Aufgaben zu Ihnen passen
Welche Unterstützung Sie benötigen
Welcher Betrieb geeignet ist
Danach sucht die Werkstatt einen passenden Arbeitsplatz in einem Unternehmen.
Oft lernen Sie den Arbeitsplatz zunächst in einem Praktikum kennen. So können Sie ausprobieren, ob die Tätigkeit zu Ihnen passt.
Sie behalten die Sicherheit der Werkstatt.
Wenn Sie merken, dass Ihnen die Arbeit im Unternehmen nicht entspricht, können Sie jederzeit in die Werkstatt zurückkehren.
Gemeinsam mit der Werkstatt suchen Sie dann nach einer neuen passenden Möglichkeit.
Sie erhalten Unterstützung bei Ihrer Werkstatt, bei Beratungsstellen des LVR und bei der Ergänzenden unabhängige Teilhabeberatung (EUTB).
Ansprechperson für Fachfragen
Steuerung und Qualitätsssicherung
Sachgebietsleitung