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Inklusion – Barrieren beseitigen, Teilhabe ermöglichen

Das LVR-Landesjugendamt fördert die Entwicklung von inklusiven Konzepten in der Kinder- und Jugendhilfe auf kommunaler Ebene.

Mit seinen Leistungen setzt sich das LVR-Landesjugendamt für die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ein. Die UN-Behindertenrechtskonvention ist dabei Maßstab und Verpflichtung zugleich.

weitere Informationen zur UN-Behindertenrechtskonvention

Beratung

Die Fachberatung beim LVR-Landesjugendamt unterstützt die öffentlichen und freien Träger der Kinder- und Jugendförderung, einschließlich der Träger der Ganztagsbildung und mit ihnen die Schulen und weiteren Bildungspartner*innen im Gemeinwesen, inklusive Kulturen und Prozesse zu gestalten und die dazu erforderlichen Strukturen zu etablieren.

Die offene Ganztagsschule als inklusiven Bildungsort entwickeln

Die offene Ganztagsschule, OGS, ist prädestiniert dafür, inklusive Entwicklungen im Bildungssystem anzustoßen und mitzugestalten. Bereits in ihren Zielen ist grundgelegt, Benachteiligung auszugleichen (BASS 12-63, Abs. 3.1). Unter ihrem Dach arbeiten zudem zwei starke, erfahrene Bildungspartnerinnen zusammen: Jugendhilfe und Schule.

Ihre Perspektiven auf Bildung, ihre Erfahrungen mit Bildungsbarrieren und ihre jeweiligen Stärken in der Gestaltung von Bildungsprozessen können einander auf fruchtbare Weise ergänzen, um das große Vorhaben Inklusion handhabbar zu machen. Aktuelle Entwicklungen sind im folgenden Impulsreferat zuammengefasst.

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Projektförderung

Inklusive Raumkonzepte an Offenen Ganztagsschulen

Vier Offene Ganztagsgrundschulen im AWO Bezirk Niederrhein beteiligten sich über zwei Jahre an dem aus Mitteln der Sozial- und Kulturstiftung des Landschaftsverbandes Rheinland geförderten Modellprojekt "Inklusive Raumkonzepte an Offenen Ganztagsschulen".

Hier wurden Raumkonzepte evaluiert, analysiert, miteinander verglichen und weiterentwickelt. Das gesamte Vorhaben verfolgte dabei einen ressourcen- und sozialraumorientierten und insbesondere partizipativ geprägten Ansatz, der die Kinder als Expert*innen ihrer Lebenswelt von Anfang an zu Wort kommen und mitentscheiden ließ.

Ein Augenmerk lag bei Kindern mit einem besonderen Förderbedarf im emotional-sozialen Bereich und der Frage, wie Raum(nutzungs)konzepte ihren womöglich besonderen Bedürfnissen nach Rückzug, Ruhe und Erholung aber auch Bewegung und ausgreifendem Spiel Rechnung tragen können.

Eine Handreichung von und für Praktiker*innen in der Offenen Ganztagsgrundschule fasst die zentralen Ergebnisse des Modelprojekts zusammen und erläutert zudem anschaulich und konkret die eingesetzten partizipativen Methoden – zur Nachahmung sehr empfohlen.

Inklusion in der Jugendförderung

Die Kommunen und Kreise Bonn, Dortmund, Gütersloh, Köln, der Oberbergische Kreis und Siegen haben von September 2013 bis Dezember 2015 das Praxisentwicklungsprojekt "Inklusion in der Jugendförderung" durchgeführt. Sie wurden dabei mit Projektmitteln der obersten Landesjugendbehörde und durch die Fachberatung der beiden Landesjugendämter unterstützt und wissenschaftlich durch die TH Köln begleitet. Die vorliegende Arbeitshilfe stellt die Erfahrungen und Erkenntnisse dieses Projektes dar und gibt Empfehlungen für die Praxis der Jugendförderung. Sie richtet sich an Leitungskräfte und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, an Verantwortliche von öffentlichen wie freien Trägern einschließlich der politisch Verantwortlichen.

Weitere Projektförderungen

Das LVR-Landesjugendamt hat im Rahmen der LVR-Sozial- und Kulturstiftung zudem die folgenden inklusiven Modellprojekte gefördert.

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Fortbildung

Die LVR-Fachberatung organisiert Fachtagungen und Fortbildungen zum Thema Inklusion in der Jugendförderung. Alle Fortbildungen des LVR-Landesjugendamtes finden Sie hier.

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Ansprechpartnerin

Portrait von Dr. Karin Kleinen

Dr. Karin Kleinen

Telefon

workTelefon:
0221 809-6940
faxTelefax:
0221 8284-1207

E-Mail

Weitere Informationen zum Thema

Auf dem Weg zur schulischen Inklusion in Nordrhein-Westfalen

Empfehlungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bereich der allgemeinen Schulen.

InKö - Integration / Inklusion - Köln

Informationsportal zum Themenschwerpunkt integrative / inklusive Bildung

Inklusionsplan an Kölner Schulen

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, einen Inklusionsplan an Kölner Schulen zu entwickeln.