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Feierabendspaziergänge 2022

Was sind die Feierabendspaziergänge?

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege laden herzlich ein zu „Feierabendspaziergängen“.

Immer am zweiten Dienstag im Monat im Zeitraum von April bis Oktober um 17.30 Uhr erkunden wir gemeinsam in lockerer Runde urbane und ländliche Kulturlandschaften oder Teile davon. Wir wollen vermeintlich bekannte Orte neu sehen und hinter verschlossene Türen blicken oder auch einfach näher kennenlernen.

Unsere Themen sind breit gefächert und richten sich an alle die gerne spazieren gehen und dabei etwas entdecken möchten: Ob Parks, Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfe oder Industriebrachen, ob Bunker, Kirchen oder Bahnhöfe...

Sie sind interessiert? Neugierig? Dann sind Sie uns herzlich willkommen, besonders wenn Sie gegen 17.00 Uhr Feierabend machen, in den großen Unternehmen und Bürogebäuden arbeiten und ihre Umgebung vielleicht gar nicht so gut kennen.

Haben Sie eigene Ideen oder Vorschläge? Möchten Sie selbst einmal einen Spaziergang leiten? Melden Sie sich bei uns, wir freuen uns auf Ihre Ideen.


Programmheft

+++ Für 2022 gibt es kein Programmheft. Informationen zu stattfindenden Spaziergängen finden Sie auf dieser Webseite, auf der Webseite des Rheinischen Vereins sowie im LVR-Intranet +++

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Zur Webseite des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege

Termine 2022

Kirche Christi Auferstehung in Köln-Lindenthal.
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Kirche Christi Auferstehung in Köln-Lindenthal. Foto: H. Klaes

Dienstag, 12. April 2022

Gottfried Böhm und die Kö von Köln-Lindenthal

Treffpunkt: Danteweg/Ecke Clarenbachstraße; ÖPNV: Haltestelle Universitätsstraße
Uhrzeit: 17.30 bis 19.00 Uhr
Referenten: Dr. Martina Gelhar ist Geographin und leitet die LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege. Dr. Martin Bredenbeck ist Kunsthistoriker und Denkmalpfleger und beim Rheinischen Verein in der AG Nachkriegsarchitektur aktiv.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:
Fritz Schumacher erstellte 1920–1923 im Auftrag des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer einen Generalsiedlungsplan für Köln, dessen Grünplanungen das Kölner Grünsystem bis heute prägen. Die Lindenthaler Kanäle wurden ab 1925 vom Gartendirektor Fritz Encke gestaltet. Schumacher selbst verglich die Breite dieses radialen Grünzugs mit der Düsseldorfer Königsallee. Die von Gottfried Böhm gestaltete Kirche Christi Auferstehung wurde 1971 eingeweiht und ersetzt einen kriegsbeschädigten Vorgängerbau aus den 1930er Jahren. Wir spazieren entlang der Kanäle spüren dabei rund 100 Jahren Stadt- und Baugeschichte nach. Den Abschluss bildet die Besichtigung der Kirche.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Bürgerhaus Bergischer Löwe in Bergisch Gladbach
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Bürgerhaus Bergischer Löwe in Bergisch Gladbach. Foto: K. P. Wiemer

Dienstag, 12. April 2022

Eine Stadt und ihre Wirtschaft(en) – Spurensuche in Bergisch Gladbach

Treffpunkt: S-Bahnhof Bergisch Gladbach
Uhrzeit: 17.30 bis 19.00 Uhr
Referenten: Karl-Heinz Buchholz M.A., Geograph und Historiker, wohnhaft in Moitzfeld; Uwe Rossmannek, Kunsthistoriker aus Bonn.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Bergisch Gladbach wird vornehmlich mit der Papierproduktion und der Familie Zanders in Verbindung gebracht. Wir laden Sie ein, mit uns in der Stadtmitte auf Spurensuche zu gehen. Dabei werden wir sehen, dass nicht nur Papier die Stadt geprägt hat. Stadt- und Kulturlandschaftsentwicklung, die Architektur vor Ort sowie Geschichte und Geschichten werden uns beschäftigen. Und da wir an einer Reihe von historischen Gaststätten vorbeikommen werden, soll der Weg letztlich für diejenigen, die mögen und so es die Lage zulässt, auch in einer solchen enden.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Fort I im Kölner Süden
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Fort I im Kölner Süden. Foto: A. Hess

Dienstag, 10. Mai 2022

Vom Stadttor zum „grünen Fort“ – 700 Jahre Stadtbefestigungen im Kölner Süden

Treffpunkt: Vor dem Severinstor (Feldseite) auf dem Chlodwigplatz
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Alexander Hess ist Dipl.-Geograf und Historischer Geograf. Neben seinem Engagement im RVDL ist er stellv. Vorsitzender von Fortis Colonia und Mitautor von „Die Kölner Stadtbefestigungen. Einzigartige Zeugnisse aus Römerzeit, Mittelalter und Neuzeit“ (2021).

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Im 13. Jahrhundert bauten die Kölner eine der größten Stadtbefestigungen in Europa. Die rund 10 km lange Mauer hatte, je nach Zählung, 11 bzw. 13 feldseitige Tore. Die fortschreitende Entwicklung der Artillerie erforderte eine ständige Anpassung der Verteidigungsanlagen. Seit dem 14. Jh.schützten Vorwerke mit Torzwingern und später erbauten Geschütztürmen (Bollwerken) die wichtigsten Tore. 1550 erhielt die Stadt eine innerstädtische Geschützplattform („Bott“). Während andere Städte entfestigt wurden, bauten die Preußen Köln im 19.Jh. zur stärksten Gürtelfestung im Westen Preußens aus. In den späten 1880er Jahren bzw. vor dem Ersten Weltkrieg gestaltete man die ersten aufgegebenen Festungswerke zu sogenannten „grünen Forts“ um. Unser Spaziergang erläutert Geschichte, Architektur und Wandel der bestehenden Kölner Befestigungsanlagen vom Stadttor bis zum begrünten Fort.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Zeche Carl in Essen
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Zeche Carl in Essen. Foto: C. Wilmer

Dienstag, 10. Mai 2022

Kein Stadtteil aus dem Bilderbuch – Essen-Altenessen

Treffpunkt: Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Christoph Wilmer, Historiker, gebürtig in einer Bergbausiedlung in Altenessen, lebt heute noch dort und in der Eifel. Er arbeitet freiberuflich als Leiter von Kulturreisen, in der Erwachsenenbildung, als Publizist und Kurator und engagiert sich für die Sichtbarkeit der Geschichte im Essener Stadtteil Altenessen.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Das Bauerndorf Altenessen wurde durch Bergbau und Eisenbahn ins Industriezeitalter katapultiert, mit massiven Eingriffen in Sozialgefüge und Landschaft. Sieben Schachtanlagen gab es hier und in der direkten Nachbarschaft. 1973 wurde die letzte Zeche geschlossen, Altenessen musste sich neu erfinden, ohne die alte Identität zu verleugnen. Eine Gratwanderung, geprägt durch starkes Engagement der Bewohner. Der Spaziergang folgt dem Wandel. Er beginnt und endet am denkmalgeschützten Ensemble der Zeche Carl und führt durch das nördliche Zentrum des Stadtteils. Wir betrachten Wohnsiedlungen des Bergbaus, eine Parkanlage, Bauten der Repräsentation und vergegenwärtigen uns stadtplanerische Leitsätze vom Kaiserreich bis zur Gegenwart.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Naumannsiedlung in Köln-Riehl
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Naumannsiedlung in Köln-Riehl. Foto: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Jürgen Gregori

Dienstag, 14. Juni 2022

Naumannsiedlung und St. Engelbert in Köln Riehl

Treffpunkt: Barbarastr. 68
Uhrzeit: 17.30 bis 19.00 Uhr
Referenten: Dr. Astrid Lang ist Kunsthistorikerin und betreut als Referentin in der Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland die Stadt Köln.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Die 1927-1929 von Manfred Faber mit Otto Scheib, Fritz Fuß und Hans Heinz Lüttgen errichtete Naumannsiedlung und die kurz darauf von Dominikus Böhm entworfene Kirche St. Engelbert sind als wichtige Schlaglichter moderner Architektur nach wie vor prägende Elemente für das Wohnen und Leben im Kölner Stadtteil Riehl. Auf einem Spaziergang durch die Siedlung mit einem anschließenden Besuch der Kirche werden wir uns gemeinsam den Ideen der Bewegung des sogenannten "Neuen Bauens" nähern, die bei der Entstehung der Wohnsiedlung und des Sakralbaus Pate standen.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Campus Poppelsdorf der Universität Bonn
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Campus Poppelsdorf der Universität Bonn. Foto: N. Demir-Karbouskaya

Dienstag, 14. Juni 2022

Die städtebauliche Entwicklung der Bonner Universität

Treffpunkt: Am Hofgarten unter der Regina Pacis am ehem. Kurfürstlichen Schloss
Uhrzeit: 17.30 bis 19.00 Uhr
Referenten: Dr. Nataliya Demir-Karbouskaya studierte Kunstgeschichte an der Universität Bonn und promovierte 2018 mit dem Thema "Bauten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 1818-2018". Sie arbeitete im Führungsdienst der Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust zu Brühl und ist seit 2009 bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz tätig.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:
Die Stadt Bonn, deren Bedeutung als Residenzort der Kölner Erzbischöfe und Kurfürsten seit dem Mittelalter stetig zugenommen hatte, wurde im 16. Jh. zur festen Residenzstadt. Anfang des 18. Jh. begann der Ausbau zur prunkvollen Residenz unter den Kurfürsten Josef Clemens und seinem Nachfolger Clemens August. Unter dem letzten Kurfürst Max Franz wurde 1777 der Grundstein des universitären Lebens und der neuen Bestimmung der Stadt als Wissenschaftsort mit einer Lehreinrichtung unter dem Namen Maxische Akademie gelegt. Seit 1815 unter preußischer Herrschaft, erhielt die Stadt 1818 ihre neugegründete Universität. Zum Sitz der neuen Universität wurden das ehemalige Hauptresidenzschloss der Erzbischöfe, der Alte Zoll, das Poppelsdorfer Schloss, die Poppelsdorfer Allee und das Areal der kurfürstlichen Schweizerei (Molkerei) bestimmt.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Alte Feuerwache im Kölner Agnesviertel
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Alte Feuerwache im Kölner Agnesviertel. Foto: C. Pick

Dienstag, 12. Juli 2022

Das Agnesviertel - Identität und kulturelles Erbe

Treffpunkt: Eigelstein-Torburg Durchfahrt
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Dr. Klaus-Dieter Kleefeld, LVR-Abteilung digitales Kulturerbe (Redaktion KuLaDig), Studium Historische Geographie, Vor- und Frühgeschichte und Wirtschaftsgeographie Universität Bonn, Arbeitsschwerpunkt Angewandte Kulturlandschaftsforschung.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Seit ca. 1900 entwickelte sich vom Eigelstein stadtauswärts ein neues Viertel. Der Rundgang stellt Besonderheiten heraus: die zweitgrößte Kirche Kölns, einen besonderen Kiosk, Straßenachsen mit hochwertigen Wohnhäusern, eine ehemalige Feuerwache, preußische Festungsreste und einen schönen Rosengarten. Inhaltlich beschäftigt sich der Rundgang mit dem materiellen, aber auch immateriellen kulturellen Erbe. Spürbar ist eine besondere Aura in diesem Veedel mit ausgeprägter Identität. Die Führung kann mit einem Glas Kölsch in einer Traditionsgaststätte enden.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Koblenzer Kastorviertel im Jahr 1958
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Koblenzer Kastorviertel im Jahr 1958. Foto: D. Passmann

Dienstag, 12. Juli 2022

Licht, Luft und Sonne - wie die Moderne ins Koblenzer Kastorviertel kam

Treffpunkt: vor der Ev. Florinskirche am Florinsmarkt, Koblenz
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Dr. Dieter Marcos ist Kunsthistoriker und Kurator und in Koblenz, Deutschland und international tätig. Architekturgeschichte und der kulturelle Austausch zwischen Europa und der Welt zählen zu seinen Schwerpunkten. Dr. Martin Bredenbeck ist Kunsthistoriker und Denkmalpfleger und beim Rheinischen Verein in der AG Nachkriegsarchitektur aktiv.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Das Kastorviertel zwischen der Kirche St. Kastor und dem Altstadtbereich auf dem Römerkastell gehört zum mittelalterlichen Stadtgebiet von Koblenz. Schon im 19. Jh. hat sich dieses Gebiet stark verändert, als neue Wohnbauten den Bestand ersetzten und verdichteten. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Charakter des Viertels nochmal neu erfunden: Statt der dichten Blockrandbebauung wurde nun das seit dem frühen 20. Jh. geforderte Motto „Licht, Luft und Sonne“ umgesetzt. Die aufgelockerte Bebauung erinnert an eine Siedlung im suburbanen Bereich. Heute stellt sich die Frage: Handelt es sich um Baulandreserve oder sind nicht gerade die großen Grünflächen angesichts von Klimawandeldebatten das entscheidende Kapital?

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz.

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Wasserbüffel im Naturschutzgebiet "Am Hornpottweg" zwischen Köln und Leverkusen-Schlebusch.
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Wasserbüffel im Naturschutzgebiet "Am Hornpottweg" zwischen Köln und Leverkusen-Schlebusch. Foto: NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln

Dienstag, 09. August 2022

Das Naturschutzgebiet Hornpottweg in Köln

Treffpunkt: P&R-Parkplatz gegenüber der KVB-Haltestelle Schlebusch (Stadtbahn Linie 4)
Uhrzeit: 17.30 bis 19.00 Uhr
Referenten: Elmar Schmidt ist Dipl.-Geograph und nach langjähriger Berufserfahrung als Sachverständiger für Artenschutz seit 2013 bei der Biologischen Station "NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln". Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Amphibienschutz und in der Planung und Umsetzung größerer Naturschutzmaßnahmen.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Kern des Naturschutzgebiets ist eine ehemalige Kiesgrube, die in den 1980er Jahren unter Schutz gestellt wurde. Sie ist nicht verfüllt worden. Am oberen Grubenrand verläuft ein Rundweg, von dem aus sich das Gebiet sehr gut überblicken lässt. Thema ist die Ganzjahresbeweidung mit Wasserbüffeln, die im Sommer von Galloways unterstützt werden.
Hinweis: Der Rundweg ist nicht vollständig barrierefrei. Ein kleiner Abschnitt (etwa ein Fünftel des Weges) ist so "zerklüftet" und von umgestürzten Bäumen übersät, dass er mit Rollator oder Rollstuhl nicht passierbar ist. Es besteht aber die Möglichkeit, an dieser Stelle auf die Berliner Straße auszuweichen und anschließend wieder zur Gruppe hinzuzustoßen.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Sgraffiti in Koblenz
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Sgraffiti in Koblenz. Foto: A. Hess

Dienstag, 09. August 2022

Sgraffiti in Koblenz-Güls

Treffpunkt: Vor dem DB-Haltepunkt Koblenz-Güls, Eisheiligenstraße
Uhrzeit: 17.30 bis 19.00 Uhr
Referenten: Alexander Hess ist Dipl.-Geograf und Historischer Geograf. Veröffentlichungen zur Kölner und Rheinischen Geschichte und Architektur. Seit 2018 betreut er das Sgraffitoprojekt des Rheinischen Vereins.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:
Sie haben nichts mit Graffiti zu tun. Unter Sgraffiti (Singular: Sgraffito) versteht man reliefartige Kratzputzbilder. Durch diverse Förderprogramme „Kunst am Bau“ entstanden besonders in der Nachkriegszeit zahlreiche dieser bunten Wandbilder. Durch Gebäuderenovierungen und Fassadendämmungen sind viele dieser Objekte der Volkskunst gefährdet oder bereits verschwunden. 2018 begann der Kölner Regionalverband des Rheinischen Vereins mit der Erfassung der Sgraffiti im Großraum Köln. 2019 wurde das Sgraffitoprojekt auf das gesamte Vereinsgebiet ausgedehnt. Nach Köln besitzt Koblenz mit derzeit 70 erfassten Werken besonders viele Sgraffiti. Sie wurden überwiegend von dem Künstler Philipp Dott (1912–1970) geschaffen. Der Rundgang durch den 1970 eingemeindeten Moselort Güls zeigt das vielfältige Œuvre der farbigen Kratzputzbilder.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz.

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Melatenfriedhof in Köln
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Melatenfriedhof in Köln. Foto: J. Gregori

Dienstag, 13. September 2022

Lebensgeschichten: Friedhof Melaten

Treffpunkt: Eingang Aachener Straße, gegenüber Hausnr. 253
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Katharina Grünwald hat Geschichte, Kunstgeschichte und Public History studiert. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Digitalisierung von Kulturgut, Erinnerungskultur und dem inhaltlichen Austausch mit Bürger*innen. Sie war 2020-2022 wissenschaftliche Volontärin in der LVR-Abt. Digitales Kulturerbe und befasste sich hier intensiv mit dem Friedhof Melaten und seinen Grabstätten.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Ein Besuch auf dem alten Friedhof Melaten in Köln-Lindenthal ist eine spannende Reise durch die Zeit. Viele bekannte und unbekanntere, interessante Kölner und Kölnerinnen fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Klassizistische Gräber der Kaiserzeit, imposante Familiengruften und Gräber moderneren Ursprungs zeigen darüber hinaus eindrucksvoll den Wandel der Begräbniskultur in Deutschland.Erfahren Sie mehr zur Herkunft des alten Friedhofs und erleben Sie seine einzigartige Atmosphäre. Hinter jedem Grab verbergen sich darüber hinaus Lebensgeschichten von Rheinländer*innen, die die Region so geprägt haben, wie wir sie heute kennen.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Bunkerhafen in Ruhrort
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Bunkerhafen in Ruhrort. Foto: K.-W. Boldt

Dienstag, 13. September 2022

Auf Spurensuche im alten und neuen Ruhrort

Treffpunkt: Ruhrorter Straße vor dem Tausendfensterhaus, ÖPNV Haltest. Tausendfensterhaus
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Dr. Kai-W. Boldt ist Geograph und Trainer für Kompetenzentwicklung. Er hat sich lange Jahre mit dem Struktur- und Landschaftswandel im Ruhrgebiet beschäftigt, nachzulesen im Buch "Das Ruhrgebiet. Landschaft-Industrie-Kultur". Als gebürtigem Duisburger liegt ihm die Stadt immer noch sehr am Herzen.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Wir begeben uns auf Spurensuche durch das alte Ruhrort zwischen Industrialisierung und Strukturwandel. Es erwarten Sie spannende Fakten und Geschichten zu Ruhrort, seinen Häfen und zu den Menschen, die hier gewirkt haben. Ausgehend vom alten Werft- und Bunkerhafen führt der Weg Richtung Rhein. Das Ruhrgebiet im Spiegel der Schimanski-Krimis wird dabei ebenso ein Thema sein wie die zukünftige Lage an der wiederbelebten "Seidenstraße".

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Köln Marienburg
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Köln Marienburg. Foto: J. Gregori

Dienstag, 11. Oktober 2022

Die Villenkolonie Marienburg bei Köln- Architekturgeschichte(n). Teil I.

Treffpunkt: Rondorfer Straße/ Ecke Am Südpark (50968 Köln) KVB Bus 106, 132 (Südpark, Arnoldshöhe)
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Thomas van Nies M.A., Studium der Mittleren- und Neueren Geschichte, Kunstgeschichte, Anglistik in Köln, Bochum, München. Freiberufliche Tätigkeit im Bereich Kunstvermittlung für Museen, Erzbistum Köln, Antoniterkirche u.a., Doktorand der Uni Köln zu einem Sakralbauthema.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Köln zählte bis zum Beginn des Nationalsozialismus zu den Städten Deutschlands, die ein besonders reiches jüdisches Leben, vor allem auf dem Sektor der Kultur und des Geschäftswesens, aufweisen konnten. Das Engagement für die Baukultur, eine Offenheit für Experimente der neuen Avantgarde und ein Zeichen für den Kunstsinn jüdischer Bauherren, lässt sich bis in die 1930er Jahre hier entdecken.Das Leben und Wirken der Architekten Georg Falck, Helmut Goldschmidt und Robert Stern wird in Bauten ebenso gewürdigt wie allgemeine bauliche Entwicklungen im heutigen Vorort Marienburg.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Ponttor in Aachen
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Ponttor in Aachen. Foto: H. Klaes

Dienstag, 11. Oktober 2022

Vom Mittelalter zur Hightech-Schmiede - Durch die Aachener Pontstraße

Treffpunkt: Markt, vor dem Rathaus
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Dr. Josef Els war von 1995 bis 2018 Leiter eines bischöflichen Gymnasiums in Aachen. Seit mehr als 20 Jahren schreibt er Kunst-Reiseführer über die Wallonie, Ostbelgien, Aachen, Lüttich und Maastricht sowie über die belgische und die niederländische Provinz Limburg.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Vom Aachener Markt aus führt die Pontstraße an einer Vielzahl historisch interessanter Bauten vorbei zum mittelalterlichen Ponttor. Dabei begegnen wir dem Großen Haus von Aachen, dem vermutlich ältesten Bürgerhaus der Stadt (heute Zeitungsmuseum), der barocken Theresienkirche und der Kirche Heilig Kreuz mit dem barocken Pfarrhaus. Am Templergraben sehen wir das 1865-70 errichtete Hauptgebäude der für Aachen so wichtigen RWTH. Das neue Wahrzeichen der Hochschule ist das 2008 eröffnete Super C. Das Backsteingebäude der ehemaligen Tuchfabrik Marx & Auerbach stammt ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert. Ein Abstecher zur Kockerellstraße leitet uns zu den Überresten des 1735 von Johann Joseph Couven erbauten, im Krieg zerstörten Wespienhauses: das barocke Palais eines wohlhabenden Tuchhändlers und ehemaligen Bürgermeisters.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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