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Kinderrechte

Die Fachberatung Kindeswohl und Kinderrechte setzt sich mit Angeboten und Leistungen für Kinder in der Kindertagesbetreuung auseinander. Ihr Blick richtet sich dabei auf die Umsetzung der UN-Kinderechtskonvention für alle Kinder und Jugendlichen.

Portrait von Jens Arand

Jens Arand

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Christina Muscutt

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Jens Arand und Christina Muscutt stellen ihre Arbeit als Fachberatung Kindeswohl und Kinderrechte vor.

Beratung

Die Fachberatung bietet eine fachliche Auseinandersetzung mit pädagogischen, organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen rund um die Themen Kindeswohl und Kinderrechte an. Sie richtet sich in erster Linie an die LVR-Dezernate, Jugendämter und freie Träger. Als Teil des Landesjugendamtes verfolgt sie das Ziel, dass die Belange von Kindern in der Kindertagesbetreuung, der diesbezüglichen Beratungsleistungen und darüber hinaus berücksichtigt werden. Inklusion wird als Aufgabe verstanden, die alle Kinder gleichermaßen einschließt.

Ihre Expertise bringt die Fachberatung Kindeswohl und Kinderrechte derzeit insbesondere im Rahmen des SEIB-Projektes des LVR ein (Sozialräumliche Erprobung Integrierter Beratung). Dort arbeitet sie eng vernetzt mit den Fachdezernaten 5 (Schule), 7 (Soziales) und 8 (Psychiatrie) an der Erprobung und dem Aufbau vernetzter Beratungsstrukturen, die durch hohe Nutzerorientierung und möglichst barrierefreie Zugänglichkeit geprägt sind.


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Partizipation

Grundsätzlich wird Kindern das Recht auf Partizipation sowohl auf internationaler Ebene (Art. 12 UN-Kinderrechtskonvention) als auch auf Bundes- und Landesebene (§ 8 SGB VIII/§ 13 KiBiz) gewährt. Dies stellt Fachkräfte vor große Herausforderungen, da sie unterschiedliche Altersgruppen in den Kitas betreuen und allen Kindern gerecht werden wollen. Umso wichtiger ist es deshalb, sich gemeinsam im Team über die Grundlagen von Partizipation, ihre didaktische und methodische Umsetzung, aber auch über die Grenzen dieser zu verständigen. Je klarer die Partizipationsmöglichkeiten diskutiert und benannt werden, desto leichter ist es, einen gemeinsamen Konsens zu finden. Bezüglich der professionellen Umsetzung von Partizipationsverfahren sollte eines unumstößlich sein: Das alleinige Wissen der Kinder über ihre Rechte und die Formulierung eigener Ziele und Wünsche ist ohne die dazugehörige Entscheidungskraft nicht als Partizipation im Sinne einer Mitbestimmung (demokratische Entscheidungsprozesse) oder als selbstbestimmte Beteiligung zu verstehen. Zu häufig werden Kinder nur scheinbar beteiligt. Hier gilt es echte Beteiligung zu ermöglichen! Weitere Informationen finden Sie in unserer Empfehlung "Beteiligung, Mitbestimmung & Beschwerde von Kindern".

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Fortbildung

Die LVR-Fachberatung bietet regelmäßig Fortbildungen zur Qualifizierung von Fachkräften aus öffentlichen und privaten Trägern an. Wählen Sie die Rubrik Frühe Förderung, Kita und Kindertagespflege.

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