Leitidee der inklusiven Nachhaltigkeit
Warum Inklusion und Nachhaltigkeit für uns zusammengehören.
Ende des Seitenheaders.
Wir im Landschaftsverband Rheinland (LVR) setzen uns für eine vielfältige, inklusive und gleichberechtigte Gesellschaft ein. Daher denken wir auch das Thema Nachhaltigkeit inklusiv und haben unsere Nachhaltigkeitsstrategie unter diese Leitidee gestellt.
Inklusive Nachhaltigkeit bedeutet für uns: Wir streben eine nachhaltige Entwicklung für alle, mit allen und überall an.
Das passt genau zum weltweiten Motto der Agenda 2030: "Niemanden zurücklassen". Die internationale Staatengemeinschaft möchte damit erreichen, dass alle Menschen von den Maßnahmen zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 profitieren können.
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie im LVR verbindet den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen bewusst mit sozialer Teilhabe. Neben ökologischen Zielen wie Ressourcenschutz, Klimaanpassung und nachhaltiger Mobilität konzentrieren wir uns daher genauso auf gesellschaftliche Ziele. Als dritter Aspekt tritt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einschließlich der Finanzierbarkeit der Umsetzung des Handlungsprogramms der LVR-Nachhaltigkeitsstrategie hinzu.
Eine Gesellschaft ist nur dann zukunftsfähig, wenn sie ökologisch und ökonomisch nachhaltig handelt. Zugleich muss sie sozial gerecht sein und gleichberechtigte Teilhabe etwa an Bildung und Kultur ermöglichen. Hierfür können wir als LVR mit unseren sozialen und kulturellen Aufgaben für das Rheinland einen wichtigen Beitrag leisten.
Alle Menschen im Rheinland sollen gleichberechtigt von einer nachhaltigen Entwicklung profitieren können.
Wenn wir Maßnahmen aus der Nachhaltigkeitsstrategie planen und umsetzen, achten wir daher besonders auf Menschen, die von gesellschaftlicher Benachteiligung oder den Folgen des Klimawandels besonders betroffen sind. Wir fragen uns stets: Was ist nötig, damit diese Menschen genauso an positiven Entwicklungen teilhaben können? Wie schützen wir sie genauso gut vor den negativen Folgen des Klimawandels wie alle anderen?
Wie wichtig diese Fragen sind, hat die historische Flutkatastrophe im Sommer 2021 im Ahrtal auf tragische Weise gezeigt. Damals starben zwölf Menschen in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen in Sinzig. Dieses Unglück macht deutlich, wie wichtig spezielle Schutzmaßnahmen für verwundbare Personengruppen im Rahmen eines inklusiven Katastrophenschutzes sind.
Unser Anspruch ist, Betroffene zu Beteiligten zu machen und auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit mitzunehmen. Dafür ist es wichtig, Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche sowie andere besonders gefährdete Gruppen systematisch an unseren Planungen und Entscheidungen zu beteiligen. Es geht um Partizipation auf Augenhöhe.
Der LVR ist für das gesamte Rheinland zuständig. Durch unsere Aufgaben können wir daher einen besonderen Beitrag für gleichwertige Lebensverhältnisse und eine nachhaltige Entwicklung im Rheinland leisten.
Besonders erfolgreich sind unsere Bemühungen dann, wenn unsere Maßnahmen Hand in Hand mit den Aktivitäten der Städte und Kreise vor Ort gehen. Wir verstehen uns in diesem Prozess als verlässlicher Partner unserer Mitgliedskörperschaften.
Mehr erfahren
Hier bekommen Sie weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Werten und Zielen sowie zu Inklusion und Vielfalt.
Ende der Auflistung.
Ihre Ansprechpersonen