Ehrenring des Rheinlandes
Eine besondere Anerkennung: Mit dem Ehrenring des Rheinlandes zeichnet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bis zu fünf bekannte Persönlichkeiten pro Wahlperiode für ihr langjähriges und prägendes Wirken im Rheinland aus.
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Die Ehrenringe werden an Personen verliehen, die sich in besonderer Weise für die kommunale Selbstverwaltung und ein zukunftsweisendes Rheinland und Europa einsetzen. Dazu zählen Initiativen, Projekte oder Institutionen, die die Werte des LVR aufleben lassen oder diese weiterentwickeln.
Potenzielle Preisträger*innen werden durch
die Vorsitzende beziehungsweise den Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Rheinland,
die Vorsitzenden der Fraktionen in der Landschaftsversammlung Rheinland und
die Direktorin beziehungsweise den Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland
vorgeschlagen.
Der Landschaftsausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland entscheidet schlussendlich, wer die Auszeichnung erhält.
Jeder Ehrenring ist einzigartig, besteht aus Gold und ist mit einem Achat versehen. Der Kölner Goldschmied Rudolf Klein hat die Steine am Rhein gefunden und anschließend bearbeitet. Außerdem wurde das Wappen des LVR eingraviert und vergoldet. Die Umschrift auf den Steinen lautet: "Ehrenring – Landschaftsverband Rheinland". Die Ehrenringe werden so gestaltet, dass sie von Männern und Frauen gleichermaßen gut getragen werden können.
Christa Nickels hat die weibliche Zukunft der Politik maßgeblich geprägt. 1979 gründete sie mit weiteren Engagierten den heutigen Landesverband "BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nordrhein-Westfalen". Fast zwei Jahrzehnte war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, 1983 und 1984 Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion "DIE GRÜNEN" und von 1998 bis 2001 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit. Noch heute steht sie jüngeren Politikerinnen als Ratgeberin zur Seite. Auch nach dem Ende ihrer aktiven Parlamentszeit hat sie ihr ehrenamtliches Engagement ausgeweitet, setzt sich für Demokratie und Menschenrechte ein. Für ihr Lebenswerk wurde sie 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die "Initiative Erinnern" für das Gedenken an jüdisches Leben in Geilenkirchen wurde von ihr angestoßen. Dort werden dank der Organisation seit 2013 die allen bekannten Stolpersteine verlegt.
Ausgezeichnet für sein kulturelles und soziales Engagement als Moderator, Autor und Kabarettist.
Für ihr Engagement im Bereich Denkmalschutz sowie die bauliche, architektonische und gesellschaftliche Weiterentwicklung Kölns.
Ausgezeichnet für seinen unermüdlichen Einsatz, insbesondere für Benachteiligte in unserer Gesellschaft.
Geehrt für ihr umfängliches und wegweisendes Engagement als Politikerin.
Für fast zwei Jahrzehnte Engagement für benachteiligte Jugendliche.
Ausgezeichnet für den Erhalt der regionalen Identität als ehemaliger Direktor des Landschaftsverbandes.